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Du deckst mit Deinen Google Ads Suchkampagnen bereits eine Vielzahl von relevanten Keywords ab und möchtest aber weiter wachsen. Dann solltest Du mithilfe dynamischer Suchanzeigen versuchen, neue Keyword-Potenziale auszuloten. Wie das geht, zeige ich Dir in dieser Episode.

Was sind dynamische Suchanzeigen?

Bei den dynamischen Suchanzeigen handelt es sich um eine automatisierte Version von Suchanzeigen. Der Unterschied besteht darin, dass hier keine Keywords hinterlegt werden müssen, sondern nur die zu bewerbenden URLs angegeben werden. Das Google Ads System ermittelt dann automatisch basierend auf den Inhalten der zu bewerbenden Seiten, welche Suchbegriffe für diese relevant sind. Darüber hinaus werden auch die Anzeigentitel automatisch von Google Ads erstellt. Du musst demnach nur zwei beschreibende Texte mit max. 90 Zeichen hinterlegen. Dieser Anzeigentyp kann als eigene Kampagne oder als Anzeigengruppe innerhalb einer bestehenden Kampagne erstellt werden. Als Gebotsstrategie werden die Einstellungen der zugeordneten Kampagne verwendet.

Welche Voraussetzungen sollten erfüllt sein?

Damit dynamische Suchanzeigen zu relevanten Suchbegriffen ausgespielt werden, benötigen die zu bewerbenden Seiten einen aussagekräftigen Seitentitel und relevanten hochwertigen Content. Denn die Seiteninhalte werden dazu verwendet, um die Anzeigentitel zu generieren und zu bestimmen, welche Suchanfragen für die Seite geeignet sind.

Wann und wie solltest Du diese einsetzen?

Grundsätzlich ist es möglich, mit dynamischen Suchanzeigen zu starten, um Zeit zu sparen, relevante Keywords zu identifizieren. Um dann in einem nächsten Schritt diese in regulären Suchkampagnen einzubuchen. Jedoch läufst Du hier Gefahr, dass Du zu vielen irrelevanten Suchbegriffen ausgespielt wirst und damit Deine Performance zu Beginn eher schlecht ausfällt. Deshalb empfehle ich Dir zunächst eine fundierte Keyword-Analyse durchzuführen und mit regulären Suchkampagnen zu starten. Hast Du hier bereits die wichtigsten Keywords abgedeckt und stößt an Deine Wachstumsgrenze, dann solltest Du dynamische Suchanzeigen ins Spiel bringen.
Ergänze dazu in Deinen thematisch unterteilten Kampagnen jeweils eine Anzeigengruppe für dynamische Suchanzeigen oder erstelle eine eigene Kampagne pro Thema. Wenn Du einen Modeshop hast, beinhaltet eine perfekte Struktur zum Beispiel eine Kampagne für Herrenjeans, Herrenhemden usw.
Insofern ordnest Du innerhalb der Kampagne Herrenjeans der dynamischen Anzeigengruppe Herrenjeans unter der Rubrik dynamische Anzeigenziele alle Produkt- und Kategorieseiten zu, die sich mit diesem Thema auseinandersetzen. Dabei kannst Du direkt einzelne URLs auswählen oder regelbasiert z. B. nach Shopkategorien, Verzeichnispfaden oder bestimmten Schlagwörtern innerhalb der Ziel-URLs dieser Anzeige zuordnen. Es ist auch möglich, einzelne URLs auszuschließen, damit z. B.  Blogartikel keine Anzeige auslösen.
Damit die dynamische Anzeigengruppe nicht für Keywords ausgespielt wird, die Du bereits in den klassischen Suchanzeigen eingebucht hast, solltest Du diese Keywords als auszuschließende Keywords bei der dynamischen Suchanzeige hinzufügen. Dadurch verhinderst Du, dass die dynamische Suchanzeige den anderen Anzeigen Traffic und Conversions wegnimmt. Es wird somit gewährleistet, dass die dynamische Suchanzeige nur zu Suchbegriffen ausgespielt wird, die durch Deine Keywords noch nicht abgedeckt werden.

Welche Analysen und Optimierungsmaßnahmen solltest Du durchführen?

Überprüfung der Landingpages

Schaue Dir im Konto unter Landingpages an, welche Seiten für die Anzeigen verwendet wurden. Treten hier nicht beabsichtigte Landing-Pages auf, solltest Du diese unter auszuschließende dynamische Anzeigenziele hinzufügen, um eine Ausspielung zu verhindern.

Analyse der Suchbegriffe

Schaue Dir regelmäßig die Suchbegriffe an, die eine Ausspielung der dynamischen Suchanzeige auslösen. Irrelevante Keywords, die nur Streuverluste und damit Kosten verursachen, solltest Du ausschließen. Neue Suchbegriffe, die noch nicht durch manuell eingebuchte Keywords abgedeckt sind und Conversions generieren, kannst Du nach und nach in eigene Anzeigengruppen auslagern. Vergiss dabei aber nicht, diese Keywords in der dynamischen Anzeigengruppe auszuschließen.

Performance-Analysen

Natürlich solltest Du fortlaufend auch die Performance der dynamischen Anzeigen im Auge behalten. Für Deinen Onlineshop steuerst Du in der Regel nach einem definierten Ziel-ROAS, also Umsatz geteilt durch Werbekosten. Gefährdet die dynamische Suchanzeige Deinen Ziel-ROAS auf Kontoebene, solltest Du unbedingt eingreifen. Folgende Möglichkeiten stehen Dir dabei zur Verfügung:
  • Ausschlüsse bei unprofitablen Landing-Pages und Suchbegriffen ergänzen.
  • Die Gebotsstrategie anpassen (z. B. bei manueller Gebotssteuerung die Kosten pro Klick senken oder bei Conversionwert max. den Ziel-ROAS anheben).
  • Das Budget anpassen. Dies ist jedoch nur möglich, wenn die dynamische Anzeige als eigene Kampagne aufgesetzt wurde.
  • Die Kampagne abschalten, wenn keine neuen relevanten Suchbegriffe mehr gefunden werden.

Zusammenfassung

Du solltest dynamische Suchanzeigen auf keinen Fall dazu einsetzen, um Zeit und Arbeitsaufwand einzusparen.  Dynamische Suchanzeigen sind kein Selbstläufer und ersetzen auf keinen Fall die klassischen Suchkampagnen. Für den Erfolg Deiner Kampagnen sind nach wie vor eine gut durchdachte Kampagnenstruktur mit überzeugenden Anzeigentexten essenziell. Diese Mühe lohnt sich immer, um ein besseres Ergebnis zu erzielen. Setze demnach dynamische Suchanzeigen immer erst in einem zweiten Schritt in Deinem Google Ads Konto ein, um weitere relevante Keyword-Potenziale zu identifizieren. Schöpfst Du Deine bestehenden Keywords und Dein Budget bereits vollumfänglich aus, dann ist es an der Zeit mithilfe von dynamischen Suchanzeigen weiterzuwachsen.

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